Urteil: Beweislast nach Phishing-Attacke beim Online-Banking

Landgericht Oldenburg, Urteil vom 15.01.2016 - 8 O 1454/15 Urteil: Beweislast nach Phishing-Attacke beim Online-Banking Eine Bank wurde zum Ausgleich des Schadens aufgrund einer Phishing-Attacke beim Online-Banking verurteilt. Nicht der Kläger hat zu beweisen, dass er Opfer einer Phishing-Attacke wurde, sondern die Bank hat nachzuweisen, dass die Zahlungsvorgänge durch den Kläger autorisiert wurden. Der Sachverhalt

Der Kunde einer Bank nutzte seit 15 Jahren das von der beklagten Bank angebotene Online-Banking System und zwar zuletzt in Form des mTan-Verfahrens. Dort erhält der Kunde von der Bank zur Freigabe seines Bankauftrags eine SMS an sein Mobiltelefon, mittels derer er sich am PC als Berechtigter legitimieren kann.

Innerhalb 5 Tagen sei es zu 44 unberechtigten Überweisungen von den Konten des Klägers gekommen mit einem Gesamtschaden von rund 11.000 €. Der Kläger verlangte von der beklagten Bank - vereinfacht dargestellt - Schadensersatz in dieser Höhe ...

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