Altersvorsorge in der Ehe

von Bettina Durst

Wenn die Hoch­zeits­glo­cken läu­ten und man ein ge­mein­sa­mes Le­ben plant, be­deu­tet dies in den meis­ten Fäl­len für­ein­an­der da zu sein und ge­mein­sam von dem bei­der­sei­ti­gen Ein­kom­men zu le­ben. Dies gilt ins­be­son­dere, wenn auf­grund der Be­treu­ung von Kin­dern oder aus an­de­ren Grün­den ein Ehe­gatte we­ni­ger ver­dient als der an­dere. Zwangs­läu­fig fällt dann spä­ter auch die Rente un­ter­schied­lich hoch aus. Bei in­tak­ter Ehe par­ti­zi­piert der ge­rin­ger Ver­die­nende auch im Al­ter an der hö­he­ren Rente des an­de­ren Ehe­gat­ten.

An­ders, wenn die Ehe ge­schei­tert ist. Mit der Ehe­schei­dung ent­schei­det das Ge­richt von Amts we­gen über den Ver­sor­gungs­aus­gleich. Hier­bei geht es um den Aus­gleich al­ler Ren­ten­an­wart­schaf­ten, die wäh­rend der Ehe­zeit von den Ehe­leu­ten er­wirt­schaf­tet wur­den. Vom Ver­sor­gungs­aus­gleich er­fasst wer­den die ge­setz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung, be­trieb­li­che Ren­ten­ver­si­che­run­gen, die Be­am­ten­ver­sor­gung und auch pri­vate Al­ters­vor­sor­ge­ver­träge, die auf Ren­ten­ba­sis ab­ge­schlos­sen wur­den.

Dem ge­gen­über fal­len Le­bens­ver­si­che­run­gen auf Ka­pi­tal­ba­sis in den auf An­trag durch­zu­füh­ren­den Zu­ge­winn­aus­gleich, der vom Ver­sor­gungs­aus­gleich als Aus­gleich des wäh­rend der Ehe er­wirt­schaf­te­ten Ver­mö­gens ab­zu­gren­zen ist ...

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