AG Leipzig Az.: 104 C 4357/15 vom 26.10.2015

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

heute mogen beginnen wir mit einem weiteren Urteil des Amtsgerichts Leipzig vom 26.10.2015. Wieder war es die HUK-COBURG, in diesem Fall die HUK 24 AG, die meinte eigenmächtig die vom Sachverständigen berechneten Sachverständigenkosten bei voller Haftung der HUK-COBURG kürzen zu können. Auch in diesrm Fall wurde die HUK-COBURG in die Schranken der Gesetze verwiesen. Sie wurde mit zutreffender Begründung verurteilt, die vorgerichtlich gekürzten Schadenbeträge nachzuzahlen. Dass die dem Unfalloper gegenüber berechneten Sachverständigenkosten erforderlicher Herstellungsaufwand darstellen, wenn eine Bedutachtung vor der Reparatur zweckmäßig erscheint, hat der BGH bereits in dem Grundsatzurteil vom 23.1.2007 – VI ZR 67/06 – (= BGH NJW 2007, 1450 = DS 2007, 144 m. Anm. Wortmann) entschieden. Das gilt auch dann, wenn der Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Sachverständigenkosten abgetreten worden ist, denn durch die Abtretungsvereinbarung ändert sich der Schadensersatzanspruch nicht. Lest selbst das Urteil aus Leipzig zu den Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht gegen die HUK 24 AG. Es handelt sich um eine prima Entscheidung, wie wir meinen. Was meint Ihr? Gebt Eure Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht Leipzig

Zivilabteilung I

Aktenzeichen: 104 C 4357/15

Verkürzt am: 26.10.2015

IM NAMEN DES VOLKES

ENDURTEIL

In dem Rechtsstreit

– Klägerin –

gegen

HUK24 AG, Bahnhofsplatz 1, 96450 Coburg, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Detlef Frank

– Beklagte –

wegen Schadensersatz

hat das Amtsgericht Leipzig durch Richterin am Amtsgericht … auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 06.10.2015 am 26.10.2015

für Recht erkannt:

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