Der zukünftige Richter oder Kindesentziehung ist strafbar!

Amtsgericht München Der zukünftige Richter oder Kindesentziehung ist strafbar! Seit einigen Jahren verhinderte eine Mutter das Recht des Vaters auf Umgang mit seinem 7-jährigen Sohn. Frauen und Kinder würden durch Gesetze und Gerichte in Deutschland nicht ausreichend geschützt werden, so die Mutter. Um diesem Missstand abzuhelfen, würde ihr Sohn später Jura studieren und Richter werden. Der Sachverhalt

Die verurteilte Mutter hat einen 7-jährigen Sohn mit ihrem geschiedenen Ehemann. Sie hat das alleinige Sorgerecht. Der Vater hat nach Anordnung des Familiengerichts das Recht, mindestens einmal wöchentlich für circa sieben Stunden Umgang mit dem Kind zu haben und außerdem die Nacht von Samstag auf Sonntag mit dem Kind zu verbringen.

Angebliche Ausreise aus Deutschland

Die Mutter verhindert seit November 2012 das Recht des Vaters auf Umgang mit seinem Sohn. Zunächst gab sie über einen Rechtsanwalt vor dem Amtsgericht München an, dass sie aus Deutschland ausgereist sei, was nicht der Wahrheit entsprach. Tatsächlich hielt sie sich mit dem Kind bis ca. Ende Februar 2012 in Deutschland auf. Ihren Aufenthalt verheimlichte sie gegenüber dem Vater.

Aufenthalt in Kanada

Im Frühjahr 2012 reiste sie mit dem Kind nach Vancouver in Kanada aus und hielt sich dort an einem unbekannten Ort auf. Bei ihrer Einreise nach Deutschland im August 2015 wurde sie verhaftet. Der Haftbefehl wurde am nächsten Tag gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Verhalten einer liebenden Mutter

Die Frau selbst räumte den Sachverhalt umfassend ein, jedoch handelt sich dabei nach ihrer Auffassung um rechtmäßiges Verhalten einer liebenden Mutter. Frauen und Kinder würden durch Gesetze und Gerichte in Deutschland nicht ausreichend geschützt werden ...

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