Anlegerschutz – Rechtsanwälte

Unter Anlegerschutz ist die sind Ziele und Maßnahmen zu verstehen, die Privatpersonen und Unternehmen in ihrer Eigenschaft als Anleger schützen sollen. Bei vielen Anlageformen sind Anleger strukturell unterlegen, da Sie meist weniger Informationen, Erfahrungen und Hintergrundwissen als Anlageberater und Banken haben.

Über 30 Milliarden Euro gehen jedes Jahr auf dem grauen Kapitalmarkt alleine im Bereich Immobilien- und Aktienanlagen für Anleger verloren. Der Schutz vor unseriösen Angeboten auf dem nationalen und internationalen Kapitalmarkt und vor Kapitalanlagebetrug wird immer wichtiger. Die Strukturen der unterschiedlichen Anlageformen werden immer komplexer. Der Gesetzgeber versucht Anleger durch eine Vielzahl von Anlegerschutz-Gesetzen zu schützen.

  • Anlegerschutzverbesserungsgesetz
  • Kleinanlegerschutzgesetz
  • Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (Umag)
  • Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz
  • Bilanzrechtsreformgesetz
  • Kapitalmarktinformations-Haftungsgesetz (KapInHaG)
  • Bilanzkontrollgesetz
  • Verkaufsprospektgesetz
  • Vermögensanlagengesetz
  • Kapitalanlagegesetzbuch

Anlageberatung

Oft kommt es zu einer fehlerhafte und nicht umfassenden Beratung durch Anlageberater, Vermögensverwalter oder Finanzdienstleister über die angepriesenen Produkte. Anleger müssen unabhängig von selbst gestellten Fragen über erkennbare und für sie entscheidungsrelevante Umstände und Risiken aufgeklärt werden. Dies hat immer vor dem Abschluss des Anlagegeschäftes zu erfolgen.

Die Darstellung muss vollständig, sachlich richtig und verständlich sein. Auch muss bei einer Beratung beurteilt werden, wie die Anlage zu vergleichbaren Angeboten steht und wie die persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Anlegers geordnet sind ...

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