Umsatzsteuer-Checkup 2016

von Lars Hofmann

Zu Jahresbeginn sollte jeder Selbständige überprüfen, ob sich durch den Jahreswechsel im Bereich der Umsatzsteuer Änderungen ergeben haben. Im Fokus stehen insbesondere die Folgenden Aspekte:

Kleinunternehmerregelung Voranmeldezeitraum (monatlich, vierteljährlich, gar nicht) Zusammenfassende Meldung

Wer außerdem die Dauerfristverlängerung in Anspruch nimmt, muss diese eventuell anpassen. Die folgenden Fragen und Erläuterungen sollen dabei helfen.

Kann ich die Kleinunternehmerregelung weiterhin in Anspruch nehmen?

Wer bereits „mit Umsatzsteuer arbeitet“, kann diesen Absatz überspringen. Unternehmer, die aber bisher als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer berechnet haben, sollten unbedingt prüfen, ob im Vorjahr die maßgebenden Umsätze (nicht der Gewinn) den Betrag von EUR 17.500,00 überschritten haben. In diesem Fall darf die Kleinunternehmerregelung nicht weiter in Anspruch genommen werden. Für alle Leistungen, die im neuen Jahr erbracht werden, ist dann Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Hinweis: Für die Berechnung, ob die Grenze von EUR 17.500,00 überschritten wurde, sind nur die Umsätze zu berücksichtigen, die grundsätzlich auch umsatzsteuerpflichtig wären. Nach § 4 Nr. 8 i, Nr. 9 b und Nr. 11 bis 28 UStG umsatzsteuerfreie Umsätze, wie z.B. bestimmte Schul- und Bildungsleistungen, sind nicht zu berücksichtigen.

Monatlich, vierteljährlich, jährlich – welcher Voranmeldezeitraum gilt für mich?

Umsatzsteuervoranmeldungen sind monatlich oder vierteljährlich einzureichen. Es gibt kein Wahlrecht, die Zahlen des Vorjahres bestimmen den Modus. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Voranmeldezeitraum wann gilt:

Abgeführte Umsatzsteuer im Vorjahr > EUR 7 ...Zum vollständigen Artikel

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