Jura-Student klagt, um mit Penis unterschreiben zu dürfen

von Andreas Stephan

Ein Jura-Student kämpft in Australien aktuell dafür, mit einem Penis unterschreiben zu dürfen. Jared Hyams hatte zunächst aus Jux und Tollerei behördliche Dokumente mit einem Penis unterschrieben. In einem Fall wollte die für die Erteilung des australischen Personalausweises zuständige Behörde seine Signatur nicht anerkennen.

Dadurch fühlte sich der junge Mann herausgefordert, juristisch dagegen vorzugehen und dafür zu kämpfen, dass er in Zukunft weiter wirksam mit einem Penis-Symbol unterschreiben darf.

Die Behörden fanden die außergewöhnliche Art des Mannes, seine Unterschriften zu tätigen, gar nicht lustig. In erster Linie argumentierte man damit, dass eine mit einem Penis getätigte Unterschrift beleidigend wirken kann und darüber hinaus auch sexuell belästigend wirken könnte.

Der Jura-Student wollte aber dieser Argumentation nicht folgen und etwa seine skurrile Art, zu unterschreiben, einstellen. Er unterschrieb einfach weiter wie gewohnt. Seiner Ansicht nach kommt es nicht darauf an, wie eine Unterschrift getätigt wird, sondern lediglich auf die Funktion.

Zwei seiner Klagen, Behörden zu verpflichten, die Unterschrift mit einem Penis anzuerkennen, wurden bereits abgewiesen. Auch davon ließ er sich nicht abbringen, weiter so zu unterschreiben.

Teilweise mit Erfolg: So hat beispielsweise die australische Führerscheinbehörde bei der Erteilung des Führerscheins seine Penis-Unterschrift entweder akzeptiert oder nicht richtig realisiert ...

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