Mini-Bullterrier oder Standard-Bullterrier?

von Martina Schlosser

Die Frage, ob es sich bei einem Hund um einen Miniatur-Bullterrier oder einen Standard-Bullterrier habndelt, beschäftigt immer wieder die Gerichte (wir hatten zum Beispiel bereits hier und hier darüber berichtet), da nach den meisten Landeshundegesetzen der (Standard-) Bullterrier per se als gefährlicher Hund eingestuft wird.

Nun hat sich im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutz-Verfahrens auch das Verwaltunsggericht Düsseldorf mit dieser Thematik befasst und hat überwiegend auf den Abstammungsnachweis abgestellt.

In dem entschiedenen Fall vertrat die Amtstierärztin den Hund des Antragstellers als Bullterrier ein. Der Antragsteller hatte vorgerichtlich ein Privatgutachten eingeholt, welches zu einem anderen Ergebnis kam.

Das Verwaltungsericht Düsseldorf hat den Antrag des Antragstellers auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Klage zurückgewiesen.

Bei dem Hund des Antragstellers handelt es sich nach den überzeugenden Ausführungen der Amtstierärztin, so das Verwaltungsgericht Düsseldorf, um einen der Rasse nach gefährlichen Hund im Sinne von § 3 Abs. 2 S. 1 LHundG NRW in Gestalt eines Bullterriers. Die Feststellungen der sachkundigen Amtstierärztin werden durch das Privatgutachten nach Auffassung des Verwaltungsgerichts nicht erschüttert. Die Ansicht des Privatgutachters, bei dem nach seinen Messungen der Widerristhöhe 41,5 cm großen Hund (die Messung der Amtstierärztin hatte eine Widerristhöhe von ca. 44,5 cm ergeben, eine genauere Messung war auf Grund des Verhaltens des Hundes nicht möglich) handele es sich um einen „recht großen Miniatur Bullterrier“, trifft nicht zu – so das Verwaltungsgericht ...

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