Winzigkonten …… und die Woche sonst so – Blattlt {2/52}

von Liz Collet

Beim Durchblattln, beim Blättern in den Blättern und Medien der Zeit aufgefallen ist wieder einmal das eine oder andere. Auf ein Haferl Kaffee zum Wachwerden und ein paar Zeilen zwischen den Zeilen und Zeitungen?

Guten Morgen und ………..schon geht’s los!

1.

Ein Winzigkonto und die Spuren der Geschichte

Man lernte ein neues Wort aus der Welt der Finanzen, als die Mitteilung einer Sparkasse in Dortmund einen seit mehr als 70 Jahren nicht heimgekehrten Mann und nicht einmal mehr dessen bereits verstorbene Witwe, wohl aber noch dessen 84 Jahre alte Tochter erreichte. Winzigkonto.

Dass es so viele Jahre vorher scheinbar keine Post der Sparkasse gab und jetzt nicht nur an diesen toten Kunden, sondern an viele vermutlich bereits toten Kunden Briefe von der Sparkasse versandt worden sein dürften, verwundert manchen auch dann, wenn er weiss, dass es “nur” um ein Sparbuch ging, also nicht etwa um ein Girokonto, das regelmässige Kontoauszüge verursacht – und sei es auch nur mit Saldenbestätigungen und Gebührenrechnungen für die Kontoführung. 200.000 Winzig-Konten mit 4,5 Mio. Euro soll es allein in Dortmund geben.

Winzigkonten – eine interne Bezeichnung für Sparkonten, die nur ein geringes Guthaben aufweisen und mindestens fünf Jahre nicht bewegt wurden. Konten, die über viele Jahre nicht “bewegt” werden, fallen den Mitarbeitern irgendwann per Zufall auf. In diesem Fall aber erst, als es um die Benachrichtigung über das Einlagensicherungsgesetz ging, die am 3. Juli 2015 in Kraft getreten waren. Wenn sich weder Sparbuch-Besitzer noch dessen Erben melden, bleibt das Geld im Bestand des Geldinstituts.

Praktisch….. denken wir uns. Für die Bank. Schäbig, wie unsere Gedanken sich sofort so zu formen willig finden ...

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