Probezeitverlängerung

von Harald Schwarz

Ent­ge­gen weit­ver­brei­te­ter Mei­nung gibt es zu Be­ginn ei­nes Ar­beits­ver­hält­nis­ses keine au­to­ma­ti­sche Pro­be­zeit. Eine Pro­be­zeit müs­sen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer ver­ein­ba­ren, wenn zu­nächst ein­mal über­prüft wer­den soll, ob man über­haupt zu­ein­an­der passt. Wie lange es dau­ert, um sich diese Klar­heit zu ver­schaf­fen, lässt sich nicht all­ge­mein sa­gen, son­dern hängt häu­fig von den An­for­de­run­gen des je­wei­li­gen Ar­beits­plat­zes ab. Eine zeit­li­che Ober­grenze legt das Ge­setz fest. Sie liegt bei 6 Mo­na­ten.

Was aber tun, wenn sich die Pro­be­zeit dem Ende zu­neigt und sich die er­hoffte Ge­wiss­heit noch nicht ein­ge­stellt hat?

Lässt sich eine Pro­be­zeit ver­län­gern und falls ja,für wie lange? Pro­blem­los mög­lich ist eine ein­ver­nehm­li­che Ver­län­ge­rung, in­ner­halb der ers­ten 6 Mo­nate und zwar selbst dann, wenn die zu­nächst ver­ein­barte kür­zere Pro­be­zeit be­reits ab­ge­lau­fen war. Eine Ver­län­ge­rung über 6 Mo­nate hin­aus scheint nach dem Ge­set­zes­wort­laut aus­ge­schlos­sen zu sein. Un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kann die­ses Ziel trotz­dem er­reicht wer­den ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK