Fahrverbot bei „Frühstart“ wegen Fußgängerampel

Ein Fahrverbot droht auch, wenn die für die Fahrtrichtung maßgebliche Ampel mit dem „grün“ einer in gleichen Richtung führenden Fußgängerampel verwechselt wird. Nach dem OLG Bamberg (2 Ss OWi 900/15) fällt ein Fahrverbot wegen eines solchen qualifizierten Rotlichtsverstoßes -weil länger als eine Sekunde angezeigten Rotlichts- nicht wegen des so genannten „Augenblicksversagen“ weg.

Das OLG geht davon aus, dass schlechterdings nur von grober Fahrlässigkeit gesprochen werden kann, wenn ein Kraftfahrer eine Fußgängerampel mit der für den fließenden Verkehr maßgeblichen Ampel verwechselt ...

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