Verlorener Prozess wird teuer für Gravity Europe

von Dominik Büttner

Bereits im März 2015 hatten wir hier über einen erfolgreichen Prozess gegen Gravity Europe bzgl. rechtswidrig gesperrter Accounts des MMORPG „Ragnarök Online“ berichtet. Wie schon im Prozess hat Gravity Europe auch ihm Rahmen der weiteren Vollstreckung versucht durch die Weigerung jeglicher Kooperation das drohende Unheil abzuwenden, letztlich aber erfolglos.

Im Grunde ist es sogar der Prozessführung von Gravity Europe zu verdanken, dass in der Sache die Erteilung eines europäischen Vollstreckungstitels gemäß der Verordnung (EG) Nr. 805/2004 überhaupt möglich war. Diese ist nur in Fällen eines Anerkenntnisses durch den Beklagten oder, wie hier, deren Säumnis im Prozess zulässig. Hätte sich Gravity dagegen ordnungsgemäß im Prozess verteidigt und wäre daraufhin ein so genanntes streitiges Urteil ergangen, hätte dieses erst nach einer entsprechenden Prüfung durch ein französisches Gericht vollstreckt werden können.

Aber auch nach Erteilung des Titels im Juni 2015 zeigte man sich bei Gravity Europe uneinsichtig, so dass die Vollstreckung in Frankreich in Angriff genommen wurde ...

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