LHR erwirkt einstweilige Verfügung vor dem LG Hamburg gegen “Anlegerschutzkanzlei” wegen pauschaler Bezeichnung eines Anlagemodells als “unseriös”

von Arno Lampmann

LHR erwirkt einstweilige Verfügung vor dem LG Hamburg gegen “Anlegerschutzkanzlei” wegen pauschaler Bezeichnung eines Anlagemodells als “unseriös”

Von Arno Lampmann, 11. Januar 2016

Es ist eine unendliche Geschichte mit immer ähnlichen Episoden.

Kapitalanlagerecht ist eines der anwaltlichen Themengebiete, in denen Kollegen mit Geschäftsinn und wenig Skrupel schnell viel Geld verdienen können.

Aufgrund der oft hohen Investitionssummen existieren zahlreiche potentielle Mandanten, deren “Betreuung” aufgrund der Vergleichbarkeit der Fälle keine individuell abgestimmte anwaltliche Arbeit im Einzelfall erfordert, sondern oft mithilfe von vorgefertigten Schreiben und Klageschriften “geleistet” werden kann.

Hinzukommt, dass viele Anleger eine Rechtsschutzversicherung haben, die die Kosten der anwaltlichen Beratung – unabhängig von deren Erfolg – übernehmen.

Grundvoraussetzung für den Geldsegen ist aber natürlich ein – möglichst skandalträchtiger – Fall, in dem – möglichst viele – Anleger außergerichtlich beraten oder bestenfalls in einem Gerichtsverfahren vertreten werden möchten. Existiert ein solcher Fall nicht, setzt der findige “Anlegerschutzanwalt” alles daran, einen solchen zu schaffen ...

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