Hakenkreuz-Pflasterer entschuldigt sich in 2. Instanz

Dieser Fall sorgte im September 2014 für viel Aufsehen: Im frisch verlegten Pflaster der Goslarer Altstadt tauchte ein Hakenkreuz auf. Gleichzeitig meldete ein Bauarbeiter, der sich noch im Ausbildungsverhältnis befand, den Diebstahl seiner Arbeitsausrüstung. Ein recht plumper Versuch, um vom eigenen Tatverdacht abzulenken, wie sich bald herausstellte. Der Strafrichter am Amtsgericht erließ gegen den Azubi zwei Strafbefehle. Der Arbeitgeber kündigte das Ausbildungsverhältnis, nachdem er davon erfuhr, fristlos wegen des dringenden Tatverdachts der Begehung von Straftaten.

Gegen seine Kündigung ging der junge Mann anschließend arbeitsrechtlich vor und hatte damit – zum allgemeinen Erstaunen – vor dem Arbeitsgericht Goslar Erfolg, woraufhin der Arbeitgeber in Berufung ging ...

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