Straßenbauer-Azubi pflastert Hakenkreuz - und verliert seinen Ausbildungsplatz

Der Fall hatte im Herbst 2014 bundesweit für Aufsehen gesorgt. Im frisch verlegten Pflaster der Fußgängerzone von Goslar prangte ein Hakenkreuz. Zwei Bauarbeiter sollen das verbotene NS-Symbol in der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Altstadt verlegt haben. Das führte nach einer arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung nunmehr für einen der als Täter identifizierten Männer zum Verlust seines Ausbildungsplatzes. Der Kläger, der seit dem 1. August 2012 im Betrieb der Beklagten zum Straßenbauer ausgebildet wurde, wehrte sich in diesem Verfahren gegen zwei außerordentliche Kündigungen vom 7. Januar 2015 seines Ausbildungsverhältnisses. Die Beklagte warf dem Kläger vor, am 17. September und in der Nacht vom 19. auf den 20. September 2014 in zwei Fällen anlässlich von Pflasterarbeiten in Goslar mittels roter Pflastersteine ein Hakenkreuz gepflastert und gegenüber der Polizei den Diebstahl seines Werkzeugs vorgetäuscht zu haben, um von seiner Tatbeteiligung abzulenken ...

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