Fortführung von Versicherungen bei Trennung oder Scheidung

von Julia Metzner

Im Falle ei­ner Tren­nung oder Schei­dung ist un­ter an­de­rem zu klä­ren, was mit den be­stehen­den Ver­si­che­run­gen der Ehe­gat­ten ge­schieht. Zu­nächst ist zu prü­fen, ob Ver­si­che­run­gen ge­mein­sam ab­ge­schlos­sen wur­den, oder ob nur ein Ehe­gatte Ver­si­che­rungs­neh­mer ist. Die Ehe­part­ner soll­ten dann den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten mit­tei­len, wer in Zu­kunft bei wel­chem Ver­trag wei­ter Ver­si­che­rungs­neh­mer sein soll.

Nach­fol­gend ein kur­zer Über­blick be­züg­lich der Fort­füh­rung aus­ge­wähl­ter Ver­si­che­run­gen:

Be­züg­lich der Kran­ken­ver­si­che­rung ist fol­gen­des zu be­ach­ten: Häu­fig sind bei Be­rufs­tä­tig­keit nur ei­nes Ehe­part­ners der an­dere Ehe­part­ner so­wie die Kin­der in der ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bei­trags­frei mit­ver­si­chert (im Rah­men der „Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung“). Im Schei­dungs­fall muss sich der bis­her mit­ver­si­cherte Ehe­part­ner in­ner­halb von drei Mo­na­ten um eine ei­gene Mit­glied­schaft küm­mern, an­dern­falls ver­liert er sei­nen Ver­si­che­rungs­schutz.

Bei ei­ner Le­bens­ver­si­che­rung muss zu­nächst über­prüft wer­den, wer je­weils Ver­si­che­rungs­neh­mer und wer „Be­güns­tig­ter“ ist. Soll nach ei­ner Tren­nung der bis­her be­güns­tigte Ehe­part­ner im To­des­fall des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht mehr be­zugs­be­rech­tigt hin­sicht­lich der Ver­si­che­rungs­summe sein, sollte der Ver­si­che­rungs­ver­trag ent­spre­chend ge­än­dert wer­den ...

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