Wie wird in England eine Betreuung angeordnet?

von Bernhard Schmeilzl

Auch die britische Bevölkerung wird im statistischen Durchschnitt immer älter und altersbedingte Demenz daher immer häufiger. Kann jemand in Großbritannien seine Angelegenheiten nicht (mehr) selbst besorgen, so bestellt das englische Betreuungsgericht (Court of Protection) einen Betreuer (Deputy). Wie so eine englische Betreuungsanordnung in der Praxis aussieht, zeigt dieses anonymisierte Beispiel: Betreuungsanordnung_Englisches_Gericht

Ähnlich wie in Deutschland kann man die Bestellung eines (fremden) Betreuers vermeiden, indem man in gesunden Tagen eine Vorsorgevollmacht und/oder eine Betreuungsverfügung erstellt. In UK heißt das entweder “Enduring Power of Attorney” (EPA), die aber nur mehr gültig sind, wenn sie vor dem 1.10.2007 erstellt wurden, oder aber (seit 1.10.2007) “Lasting Power of Attorney” (LPA). Im Unterschied zu Deutschland ist die LPA nur wirksam, wenn diese offiziell beim “Office of the Public Guardian” registriert wurde, was eine Gebühr von 110 Pfund auslöst ...

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