Wie verhindert man eine Ersatzfreiheitsstrafe?

von Rechtsanwalt Kujus

Wer zu einer Geldstrafe verurteilt wird, muss diese auch irgendwann bezahlen.

Einige Wochen nach Rechtskraft des Urteils und Abschluss des Verfahrens sendet die Staatsanwaltschaft als zuständige Vollstreckungsbehörde eine Zahlungsaufforderung über die verhängte Geldstrafe zu. Auf diese Aufforderung sollte man unbedingt reagieren. Ansonsten kann es recht ungemütlich werden, und es droht die Anordnung einer Ersatzfreiheitsstrafe.

Denn in aller Regel zeigt sich die Staatsanwaltschaft kooperativ, und gewährt die Zahlung der Geldstrafe in Raten oder ermöglicht die Ableistung von gemeinnützigen Arbeitsstunden. Für alle Zahlungserleichterungen muss der Verurteilte aber selbst tätig werden.

Das Schlechteste, was man daher machen kann, ist, nichts zu unternehmen.

Reagiert aber der Verurteilte überhaupt nicht, und ignoriert die Zahlungsaufforderung und Mahnungen der Staatsanwaltschaft, flattert plötzlich die „Ladung zum Antritt der Ersatzfreiheitsstrafe“ ins Haus ...

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