Gründe um einen Vertrag anzufechten

Ein Vertrag kommt zustande, wenn zwei Willenserklärungen, das Vertragsangebot und die Vertragsannahme, sich decken. Oftmals will einer der beiden Vertragsschließenden seine Erklärung rückgängig machen, anfechten, wie die Juristen sagen. Anfechten aber kann nur, wer auch sich auf einen Anfechtungsgrund berufen kann. Allein der Wunsch, einen einmal wirksam abgeschlossenen Vertrag nicht mehr zu wollen, die reine Vertragsreue, wie wiederum die Juristen das nennen, berechtigt nicht dazu, sich vom Kontrakt wieder zu lösen. Die Anfechtungsgründe nennen §119 BGB und §123 BGB: Erklärungsirrtum: Ich kann meine Willenserklärung anfechten, wenn ich gar keine Willenserklärung abgeben wollte, also gar nichts "erklären" wollte, z. B. wenn ich durch Heben der Hand ein Versteigerungsangebot abgebe, in Wirklichkeit aber nur einem Bekannten zuwinken wollte und gar nicht merkte, dass in dem Raum gerade eine Versteigerung begonnen hat ...Zum vollständigen Artikel


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