StMGP: Huml will Zwangsunterbringungen in psychiatrischen Einrichtungen deutlich verringern

StMGP: Huml will Zwangsunterbringungen in psychiatrischen Einrichtungen deutlich verringern

2. Januar 2016 by klauskohnen

Bayerns Gesundheitsministerin: Menschen in psychischen Krisen sollen besser versorgt werden

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ist zuversichtlich, dass die Zwangsunterbringung von Menschen in psychiatrischen Einrichtungen deutlich verringert werden kann.

Huml betonte am Samstag: „Die Beratungen mit Experten über die Eckpunkte für ein entsprechendes Gesetz sind auf einem guten Weg. Wir werden schon bald die Basis dafür schaffen, dass in Bayern Menschen in psychischen Krisen noch besser als bisher versorgt werden können. Damit können Zwangsunterbringungen künftig wirksam vermieden werden.“

Mit möglichen Eckpunkten für ein entsprechendes Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) hatte sich seit April ein Expertengremium beschäftigt. Darin vertreten waren alle Institutionen und Organisationen, die in Bayern mit der Versorgung und Betreuung von Menschen mit psychischen Störungen befasst sind – und auch Betroffene sowie deren Angehörige. Jetzt liegen die konkreten Vorschläge der Experten vor.

Die Ministerin unterstrich: „Ein ganz wichtiger Zwischenschritt ist geschafft. Viele der Anregungen werden Eingang in die Eckpunkte finden. Der konkrete Entwurf wird voraussichtlich bis Mitte 2016 vorliegen.“ Huml fügte hinzu: „In Bayern gibt es derzeit bereits Krisendienste der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in der Landeshauptstadt München, in Mittelfranken sowie in Regensburg und Würzburg ...Zum vollständigen Artikel

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