Schmerzensgeld nach Sturz von Bierbank auf Oktoberfest

von Olaf Moegelin

Das Oktoberfest in Mnchen ist fr bierselige Gemtlichkeit weltbekannt. In letzter Zeit hufen sich dort alkoholbedingte Exzesse und Unflle, so auch bei Ableger-Veranstaltungen wie dem Oktoberfest in Mnster.

Dort besuchte im September 2012 die seinerzeit 51 Jahre alte das Oktoberfest an der Hafenarena in Mnster. Vom Beklagten zum Tanzen aufgefordert begaben sich beide zur Tanzflche. Vor ihnen standen viele Besucher auf sog. Bierbnken. Als die Parteien eine leere Bierzeltgarnitur erreichten, bestieg der Beklagte eine leere Bank, um dort zu tanzen. Ihm folgte die Klgerin. Kurz darauf wackelte die Bierbank, die Klgerin und sodann der Beklagte strzten herab.

Die Klgerin hat vorgetragen, vom Beklagten gegen ihren Willen auf die Bierbank gezogen worden. Beim Sturz von der Bank habe sie sich einen Riss ihrer Supraspinatussehne zugezogen. Dieser sei nicht folgenlos verheilt, vielmehr sei die Beweglichkeit ihrer Schulter dauerhaft einschrnkt. Vom Beklagten hat die Klgerin Schadensersatz verlangt, unter anderem ein Schmerzensgeld von 7.500 Euro.

Die Schadensersatzklage ist erfolglos geblieben. Das klageabweisende Urteil des Landgerichts Mnster mit Senatsbeschluss vom 25.11.2015 besttigt und die Berufung der Klgerin zurckgewiesen ...

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