Rezension Strafrecht: Sitzungsdienst des Staatsanwalts

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Strafrecht: Sitzungsdienst des Staatsanwalts

Theiß, Sitzungsdienst des Staatsanwalts, 5. Auflage, C.H. Beck 2015

von Ref. iur. Philipp Wippermann, Hamburg

Mit der 5. Auflage von „Sitzungsdienst des Staatsanwalts“ richtet sich Theiß nicht nur an Referendare sondern auch an junge Staatsanwälte und bietet ihnen einen praxisgerechten Leitfaden für den Sitzungsdienst.

Der Autor arbeitet in der Neuauflage insbesondere die Änderungen durch das Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Vertretung in der Berufungsverhandlung sowie die neusten Entwicklungen hinsichtlich der Verständigung im Strafprozess ein. Gerade letzterem besonders praxisrelevanten Punkt widmet Theiß einen eigenständigen Abschnitt, in welchem er die gesetzliche Grundlage darlegt, die Relevanz der Verständigung würdigt und wichtige Hinweise zur Handhabung in der Sitzung vermittelt.

Dem Anspruch, „anhand eines chronologischen Vorgehens – von der Sitzungsvorbereitung bis zum Verlassen des Sitzungssaales – dem Jungstaatsanwalt praktische Hilfestellungen“ zu geben, wird das Werk vollumfänglich gerecht. Der Autor hält sich nicht mit unnötigen Hintergrundinformationen auf. Vielmehr bietet er durch eine knappe aber sehr präzise Darstellung einen äußerst hilfreichen Leitfaden zum Sitzungsdienst und den möglichen auftretenden Problemkreisen. So wird der Autor insbesondere dem Anspruch an ein praxisbegleitendes Werk gerecht. Das Buch ist jedoch auch zur Klausurvorbereitung geeignet. Hilfreich ist hierfür, dass Theiß die nicht examensrelevanten Abschnitte bereits in der Inhaltsübersicht kennzeichnet und bei den Formulierungsbeispielen die Unterschiede im Umfang und der Darstellung zwischen der Praxis und der Klausursituation leicht verständlich herausarbeitet ...

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