Softwarefehler führte zur vorzeitigen Freilassung von Gefangenen

von Stephan Weinberger

Mehr als 3200 Gefangene wurden in Washington aufgrund eines Softwarefehlers seit 2002 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Über zehn Jahre lang wurden die Abweichungen nicht bemerkt. Seit Bekanntwerden des Problems hat es nun noch einmal drei Jahre gedauert, bis der Fehler zumindest zunächst manuell behoben wurde.

Durch gute Führung haben Inhaftierte in den USA die Möglichkeit, ihren Aufenthalt im Gefängnis zu reduzieren. Ein Softwarefehler führte allerdings zu dem Umstand, dass die noch verbleibende Freiheitsstrafe großzügig zugunsten der Häftlinge berechnet wurde. So seien die Gefangenen durchschnittlich 49 Tage zu früh entlassen worden. In einem besonders krassen Fall erfolgte die Freilassung sogar 600 Tage früher als geplant. Nicht klar ist hingegen, ob einer der versehentlich zu früh Entlassenen in dieser Zeit ein neues Verbrechen begangen habe.

Die Installation des fehlerhaften Computerprogramms erfolgte 2002 ...

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