Rezension Zivilrecht: Patentrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Zivilrecht: Patentrecht

Osterrieth, Patentrecht, 5. Auflage C.H. Beck 2015

Von Ref. iur. Jean Pascal Slotwinski, LL.M. (Edinburgh), Düsseldorf

Die gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Bedeutung von Patenten kann heutzutage kaum überbewertet werden. Insbesondere die rasante Entwicklung des technischen Fortschritts, beginnend am Ende des 20. Jahrhunderts und fast explosionsartig zunehmend in den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts, hat das Patentrecht in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Neben der Tatsache, dass jeder von uns von patentierter Technologie im alltäglichen Leben umgeben ist, wird gleichsam der geneigte Leser nahezu täglich in jedem Wirtschaftsteil einer Tageszeitung mit Fragen des Patentsystems konfrontiert.

Das Patentrecht ist traditionell jedoch kein Pflichtteil der universitären juristischen Ausbildung und demjenigen vorbehalten, der sich explizit für die Verzahnung von Recht und Technik interessiert. Zumeist erfolgt die erste Berührung mit diesem komplexen Rechtsgebiet in der universitären Schwerpunktbereichsausbildung. Dies führt zu dem Umstand, dass die Vielfalt an patentrechtlicher Ausbildungsliteratur im Hinblick auf Anzahl und Qualität begrenzt ist. Insofern kann vorweggenommen festgehalten werden, dass das vorliegende Werk von Prof. Dr. Christian Osterrieth, Rechtsanwalt in Düsseldorf, Honorarprofessor der Universität Konstanz sowie Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf, sich als Standardwerk nicht nur für den ersten studentischen Zugriff, sondern auch für den Praktiker etabliert hat und mittlerweile in der fünften Auflage erschienen ist.

Nach eigenem Bekunden bietet das Werk eine praxisnahe Einführung in die Grundzüge des Patent- und Gebrauchsmusterrecht ...

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