Zwei ganz verschiedene Dinge: Elterliche Sorge und Umgang

von Kurt Schulte Herbrüggen

Was ist das, elterliche Sorge?

Die fundamentalen Grundsätze der elterlichen Sorge hat der Gesetzgeber in § 1626 BGB festgelegt. Die elterliche Sorge ist die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen: “Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).”

Dabei unterscheidet das Gesetz einerseits die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und für das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).

Die Abs. 2 und 3 des § 1626 BGB postulieren, wie die elterliche Sorge von den Eltern zu handhaben ist: “Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.”

In Abs ...

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