Was Weihnachten mit Datenschutz zu tun hat

von Daniela Windelband

23Nein, wir wollen Sie heute nicht mit Smart-TV-Geräten, sprechenden Barbies und all den anderen Weihnachtsgeschenken und ihren möglichen Datenschutzlücken behelligen. Heute wollen wir uns schon fast traditionell darum kümmern, warum Jesus eigentlich in Bethlehem im Stall geboren wurde. Die treuen Leser unter Ihnen erinnern sich an den Artikel vom letzten Jahr und dürfen gerne den nächsten Absatz überspringen – wobei, vorbei kommen Sie an der Geschichte in diesen Tagen ohnehin nicht.

Denn alle Jahre wieder jährt sich die wohl bekannteste Volkszählung.
Im Lukas-Evangelium (Kapitel 2, Vers 1) liest sich diese wie folgt:

„In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Stadthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.“

Der Schutz der personenbezogenen Daten der Betroffenen war damals wohl noch kein großes Thema. Jedenfalls sind keine entsprechenden Regelungen oder Verordnungen überliefert – unter heutigen Gesichtspunkten kaum vorstellbar ...

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