Sind Mahngebühren und Verzugskosten zulässig?

Jedem ist die Situation bekannt: Man hat eine Rechnung übersehen und bekommt vom Gläubiger eine Aufforderung zugesendet, die mit Mahnung überschrieben ist und zumeist eine Gebühr in Höhe von 6 bis 15 Euro beinhaltet. Oder Sie erhalten ein Aufforderungsschreiben von einem Inkassobüro oder gar einem Rechtsanwalt, die beide ihre Kosten bei Ihnen geltend machen. Eine immer wiederkehrende Frage in dem Zusammenhang ist, ob diese Gebühren überhaupt zu erstatten sind. Gesetzliche Grundlage der Mahngebühren Die Grundlage dafür, dass der Schuldner die beim Gläubiger entstandenen Kosten zu tragen hat, sind die §§ 286, 288 BGB. Dort ist geregelt, wer den Umfang des Schadens zu tragen hat, wenn der sogenannte Verzug eintritt. Verzug tritt zum Beispiel bei einer Rechnung ein, wenn diese nicht innerhalb der Frist oder spätestens nach 30 Tagen bezahlt wird. Der Gläubiger hat dann die Möglichkeit gegen den Schuldner vorzugehen. Hier hat sich ein Prozedere durchgesetzt, das auf Grundlage der Schadensminderungspflicht für den Gläubiger erstellt wurde ...Zum vollständigen Artikel


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