Schmerzensgeld: Unfall mit einem Kaffeezubereiter

Amtsgericht Augsburg Schmerzensgeld: Unfall mit einem Kaffeezubereiter Die Klägerin wollte mit ihrer Freundin einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verbringen. Allerdings endete der Nachmittag in der Notaufnahme, nachdem der Stab des Kaffeezubereiters brach und sich der heiße Kaffee über die Klägerin ergoss. Der Sachverhalt

Für die Zubereitung von Kaffee hatte sich die Klägerin bereits vor einem halben Jahr bei einer namhaften Kaffeehandelskette eine Kanne für 24,95 Euro gekauft, bei welcher der untere Teil des Deckels mit einem Stab nach unten gedrückt wird. Doch an diesem Tag verkantete sich der Kunststoffdeckel.

Der Deckel brach im Bereich des Stabes ab und fast das gesamte kochend heiße Kaffeewasser spritzte in hohem Bogen heraus. Die braune Brühe ergoss sich nicht nur über die Küchenschränke und Wände, sondern auch über die Klägerin. Diese begab sich sofort in die Notaufnahme und war wegen der erlittenen Verbrennungen zehn Tage krank geschrieben.

Klage auf Zahlung von Schmerzensgeld

Die Klägerin verklagte die Firma vor dem Amtsgericht Augsburg zur Zahlung von 3 ...

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