BGH: Irreführende Blickfangwerbung nur in sehr engen Grenzen zulässig

Die Annahme, der Verbraucher werde die Einschränkung einer blickfangmäßig herausgestellten Werbeaussage durch eine andere Aussage in der Werbung erkennen, ist nur unter engen Voraussetzungen gerechtfertigt (BGH, Urt. v. 13.10.2015 - Az.: I ZR 260/14).

Vor kurzem hat der BGH (Urt. v. 18.12.2014 - Az.: IR ZR 129/13) in seiner "Schlafzimmer komplett"-Entscheidung verdeutlicht, dass Een aufklärender Verkauf-Hinweis auch ohne Sternchenhinweis durch klarstellende Angaben im weiteren Beschreibungstext erfolgen kann. Danach war vielfach - unzutreffend - gemutmaßt worden, ob nun die Rechtsprechung zur Blickfangwerbung liberalisiert wird.

Die Karlsruher Richter haben nun in der aktuellen Entscheidung (Urt. v. 13.10.2015 - Az.: I ZR 260/14) klargestellt, dass das "Schlafzimmer komplett"-Urteil eine absolute Ausnahme-Entscheidung war ...

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