Verschiebebahnhof ambulante/vorstationäre Behandlung

von Christine Krieg

Die Recht­spre­chung aus dem Be­reich des Kran­ken­haus­rech­tes hat im­mer wie­der Aus­wir­kun­gen, auch auf den ein­zel­nen Pa­ti­en­ten. Also wun­dern Sie sich da­her nicht, wenn Sie künf­tig ein Kran­ken­haus­arzt auf Ein­wei­sung Ih­res nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes nicht be­han­deln möchte, son­dern Sie wie­der zurückschickt.

Dies liegt dann an ei­ner Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­rich­tes vom 17.09.2013.

Grund­sätz­lich gilt, dass eine vor­sta­tio­näre Un­ter­su­chung im Kran­ken­haus, die dazu dient, ab­zu­klä­ren, ob eine sta­tio­näre Be­hand­lungs­not­wen­dig­keit be­steht, mit Mit­teln des Kran­ken­hau­ses nur er­fol­gen darf, wenn dies er­for­der­lich ist. Das be­deu­tet, dass der nie­der­ge­las­sene Arzt zu­nächst die ge­samte not­wen­dige ver­trags­ärzt­li­che Dia­gnos­tik selbst aus­schöp­fen muss, be­vor er den Pa­ti­en­ten zu ei­ner vor­sta­tio­nä­ren oder sta­tio­nä­ren Be­hand­lung in das Kran­ken­haus ein­wei­sen kann.

Es gibt Be­hand­lungs­maß­nah­men, die der nie­der­ge­las­sene Arzt nicht gerne vor­nimmt, weil die Ver­gü­tung hier­für ge­ring ist und der Auf­wand re­la­tiv hoch. Das be­deu­tet, dass sol­che Un­ter­su­chungs­maß­nah­men gerne in den Be­reich des Kran­ken­hau­ses ver­scho­ben wer­den, in­dem eine ent­spre­chende Ein­wei­sung er­folgt ...

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