Was Entwickler und Anbieter von Apps im Hinblick auf den Datenschutz beachten sollten

Bei der Anwendung mobiler Applikationen (Apps) wird der Datenschutz seitens der Entwickler und Anbieter häufig nicht genügend beachtet. Die Missachtung des Datenschutzes kann aber zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen und zu empfindlichen Strafen führen.

Die meisten Apps, die Dienstleistungen oder die Kommunikation zwischen Nutzern ermöglichen, verlangen die Eingabe von Daten.

Die Pflicht, ein Impressum und eine Datenschutzerklärung auf einer Webseite bereitzustellen, ist mittlerweile fast jedem bekannt. Bei der Entwicklung einer App wird jedoch oft übersehen, dass auch hier ein Impressum und eine Datenschutzerklärung notwendig sind.

Genau wie eine Webseite ist eine App ein Telemediendienst, bei dem der Anbieter den Nutzer über Art, Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten informieren muss. Eine Information muss bereits vor Beginn des Nutzungsvorgangs erfolgen, so dass die Datenschutzerklärung bereits im Appstore oder mindestens vor dem Start der App zum Abruf bereitgehalten wird. Zusätzlich muss die – gut lesbare – Datenschutzerklärung auch während der Nutzung der APP jederzeit abrufbar sein. Eine bloße Verlinkung auf die Datenschutzerklärung einer Webseite ist nicht ausreichend.

Bei einer App handelt es sich um einen Telemediendienst. Für die Datenerhebung und Verwendung auf (technischen) Anwendungsebenen sind speziellen datenschutzrechtlichen Vorschriften des Telemediengesetzes (TMG) anzuwenden. Es wird zwischen Bestandsdaten (§ 14 TMG), Nutzungsdaten, pseudonymen Nutzerprofilen und Nutzungsdaten zu Abrechnungszwecken (§ 15 TMG) unterschieden ...

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