VG Düsseldorf: Ethische Bedenken müssen für jagdrechtliche Befriedung auch glaubwürdig genug sein

von Liz Collet

Anderenfalls bleibt die Jagdausübung trotz ethischer Bedenken des Grundstückseigentümers erlaubt.

So die Quintessenz eines gestern verkündeten Urteils des VG Düsseldorf, das die Klage eines Grundstückseigentümers aus Grevenbroich auf jagdrechtliche Befriedung seines Grundstücks wegen ethischer Bedenken abwies.

Damit Sie in die richtige Stimmung für jagdrechtliche Themen kommen, habe ich den Freund der spitzesten meiner Lieblingsfedern der heiteren Zunft um einen kleinen Beitrag bemüht. Ich lasse Ihrer Fantasie freien Lauf für die Geschichte zum Karnickelfangschlag ohne Flinte, welches Schicksal dem erheiterten Langohr blühte, das so hämisch amüsiert gefangen vom Anblick mit grantigem Blick in die Falle ging. Und vielleicht in den Bräter….später. So mancher Verlachte wirft zur Streichelung und Heilung gekränkter Eitelkeit vielleicht auch ethische Gewissenskonflikte zum friedlichsten Feste über Bord und isst nicht nur dem Langohr vegetarisch die Karotten für’s Wurzelgemüse weg, die beste Karnickelschmurgelsaucen bildet.

Aus den Informationen des Gerichts zur Entscheidung geht leider nicht hervor, ob der Kläger anwaltlich vertreten war ...

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