Voraussetzungen für den Tatbestand "Betrug"

Der Betrugstatbestand lautet in seiner Grundform in § 263 Absatz 1 StGB: "Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines Anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". Die Juristen zerbröseln dieses Gesetzesdeutsch in 5 Geschehensschritte im Tatablauf, wobei der Vorsatz des Täters sich auf alle Teilakte erstrecken muss. Einen fahrlässigen Betrug, sozusagen ein Betrügen aus Versehen, gibt es nicht. Der Täter muss beginnen mit einer Täuschung/Täuschungshandlung gegenüber dem (noch künftigen) Geschädigten ...Zum vollständigen Artikel

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