Änderungskündigung am Besten unter Vorbehalt annehmen

Oft muss im Laufe eines Arbeitsverhältnisses auf äußere Einflüsse reagiert werden, sei es, dass sich die Anforderungen an die Arbeitszeit ändern oder eine zusätzliche Tätigkeit des Arbeitnehmers erforderlich wird. Je enger der Rahmen des Arbeitsvertrages gesteckt ist, desto weniger kann der Arbeitgeber auf geänderte Bedürfnisse mit dem Direktionsrecht reagieren. Er kann zwar die Einzelheiten der Arbeitsbedingungen näher bestimmen; geht es allerdings beispielsweise um Verlängerung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit oder um Lohnkürzungen, kann er dies grundsätzlich nur im Einverständnis mit dem Arbeitnehmer regeln oder mit einer Änderungskündigung. Dabei muss der Arbeitgeber den gesamten Arbeitsvertrag kündigen und bietet mit der Änderungskündigung dem Arbeitnehmer die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Bedingungen an. Der Arbeitnehmer hat verschiedene Möglichkeiten, darauf zu reagieren: 1. Nimmt er die Änderung an, gelten ab Ende der Kündigungsfrist die neuen Bedingungen2. Lehnt er die Änderung ab, gilt die Änderungskündigung als Beendigungskündigung ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK