Rezension: The Securitization of Society

von Christian Wickert

In Kooperation mit dem Surveillance Studies Blog veröffentlicht Criminologia Rezensionen von Bücher aus den Bereichen Überwachung & Kontrolle und Kriminologie.

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Titel: The Securitization of Society. Crime, Risk and Social Order
Autor: Marc Schuilenburg Jahr: 2015 Verlag: New York University Press ISBN: 9781479854219

Marc Schuilenburg liefert in seinem Buch „The Securitization of Society. Crime, Risk and Social Order“ neue, durchdachte und zeitgemäße Ideen für die Sicherheitsforschung. Im Gegensatz zu bisherigen staatszentristischen oder binär organisierten Herangehensweisen bei der Analyse von Sicherheitspraktiken, plädiert der Autor für eine dynamische Perspektive. Dies begründet er mit einer zunehmenden Vielfalt (multiplicity) von Akteuren, die miteinander an verschiedenen Stellen der Gesellschaft, für Sicherheit sorgen.

Das Buch ist in vier Teile und insgesamt elf Kapitel aufgeteilt. Die Einleitung wurde von David Garland verfasst und bietet einen hervorragenden Überblick über die theoretischen Hintergründe der gewählten Ansätze und verdeutlicht die verwendeten Methoden Schuilenburgs.

Im ersten Teil „A Politics of Fragmentation“ behandelt Schuilenburg unter historischen Gesichtspunkten die Veränderungen des Sicherheitsmanagements seit den 80er Jahren. Hier ist insbesondere die aktuelle kriminologische Theorie der „nodal governance“ von Bedeutung. Ein theoretischer und normativer Ansatz, der von Clifford Shearing sowie Les Johnston und Jennifer Wood entwickelt wurde. Schuilenburgs Ziel ist es, die neue Situation der „security governance“ zu verdeutlichen, welche die Grundlage für das restliche Buch darstellt.

Im zweiten Teil „From Panopticon to Patchwork Quilt“ entwickelt der Autor eine, wie oben schon erwähnte, dynamische Perspektive auf das Thema Sicherheit ...

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