Markenanmeldung: Festpreis oder individuelle Beratung?

von Dr. Meyer-Dulheuer & Partners LLP

Das deutsche Markenrecht gibt Unternehmern die Möglichkeit, beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) spezielle Schutzrechte eintragen zu lassen.

Mit einer Markenanmeldung können z.B. Firmennamen, Logos und Produktbezeichnungen rechtlich geschützt werden. Näheres regelt das Markengesetz (MarkenG).

Die Eintragung einer Marke dient dem Schutz des „guten Namens“ vor konkurrierenden Unternehmen. Wenn das Schutzrecht erst einmal eingetragen ist, darf die betreffende Marke nicht mehr anderweitig verwendet oder nachgeahmt werden.

Die Markenanmeldung zum Festpreis

Manche Anwälte bieten Ihren Mandanten eine Markenanmeldung zu einem vorher vereinbarten Festpreis an. Dies hat für den Unternehmer den Vorteil, dass er von vornherein weiß, wieviel er für die Markenanmeldung höchstens bezahlen wird. Oft werben Anwälte auch mit einer extra schnellen Erledigung der Aufträge. So ist es z.B. keine Seltenheit, dass mit der Erledigung der Markenanmeldung binnen 48 Stunden geworben wird.

Die Markenanmeldung nach individueller Beratung

Eine solche Festpreis-Regelung hat für den Unternehmer allerdings den Nachteil, dass er meistens nicht umfassend darüber informiert wird, welche Leistungen er für den vereinbarten Festpreis bekommt. Wenn mit Dumpingpreisen ab 75 Euro und einer Erledigung innerhalb von 48 Stunden geworben wird, ist daran schon ablesbar, dass die Leistungen dafür nicht allzu groß sein können.

Der klare Nachteil einer Regelung zum scheinbar günstigen Festpreis ist das vollständige oder teilweise Fehlen einer Markenrecherche, die bei einer Markenanmeldung allerdings dringend zu empfehlen ist ...

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