Tennismatch mit unschönem Ausgang

Das Kammergericht Berlin hat mit Beschluss vom 30. Mai 2014 entschieden (6 U 54/14), dass Sportler, die ohne äußere Einwirkung umknicken und sich dabei eine Fußverletzung zuziehen, keine Leistungen von ihrem privaten Unfallversicherer beanspruchen können.

Eine Frau und spätere Klägerin war Verbandsspielerin eines Tennisvereins. Bei einem Wettkampf knickte sie mit einem ihrer Füße plötzlich um und erlitt dabei erlitt einen Riss der Außenbänder sowie eine Überdehnung der Innenbänder mit der Folge eines Dauerschadens.

Als sie deswegen ihren privaten Unfallversicherer in Anspruch nehmen wollte, berief sich dieser auf Leistungsfreiheit, da dieser meinte, dass die Klägerin keinen Unfall im Sinne der Versicherungs-Bedingungen erlitten hätte.

In dem Rechtsstreit behauptete die Versicherte, während des Wettkampfs auf einem Blatt ausgerutscht und erst dadurch umgeknickt zu sein. Zeugin dafür sei ihre Mitspielerin. Daher sei durchaus ein Versicherungsfall gegeben ...

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