Kündigung eines weiteren Mandanten durch die Firma Grossmann für ungültig erklärt. Weiterer Mandant wehrt sich erfolgreich gegen Massenentlassung.

von B. Dimsic, LL.M.

Bereits Anfang des Jahres berichteten wir über die Firma Grossmann aus Solingen, welche sich in Folge der schlechten Auftragslage einer Sanierung in Eigenregie unterziehen wollte.

Das Solinger Tageblatt berichtete u.a. hier, hier, hier und hier.

Um die Kosten zu senken beschloss man eine Reihe betriebsbedingter Kündigungen auszusprechen. Es kam zu einer ersten Kündigungswelle (Massenentlassung). Gleichzeitig sollte der Geschäftsbetrieb mit verringerter Personaldecke aufrechterhalten werden. Nur wenige der gekündigten Arbeitnehmer sahen sich in Ihren Rechten verletzt und erhoben Kündigungsschutzklage. Nun mit dem ersten Erfolg.

Bereits hier berichteten wir über einen durch uns vertretenen Mandanten, der sich in erster Instanz erfolgreich gegen die im Rahmen der Massenentlassung ausgesprochenen betriebsbedingten Kündigung zu Wehr gesetzt hatte.

Bzgl. eines weiteren Arbeitnehmers, der von einer weiteren, der zweiten Kündigungswelle betroffen war (auch hier Massenentlassung), entschied das Arbeitsgericht Solingen nunmehr wiederum für den durch uns vertretenen Mandanten. Das Gericht folgte insoweit der Auffassung des durch Rechtsanwalt B. Dimsic, LL.M. vertretenen Arbeitnehmers, dass die Bildung von Vergleichsgruppen mangels ausreichenden Vortrags der Beklagtenseite nicht auf grobe Fehlerhaftigkeit überprüft werden kann und daher die Kündigung als unwirksam zu erachten ist ...

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