Steuerfahndung im Haus?

von Dr. Alfred Meyerhuber

Es fühlt sich gar nicht gut an, wenn man Ziel ei­ner völ­lig über­ra­schen­den Durch­su­chungs– und Be­schlag­nah­me­ak­tion ist. Zwar klin­geln die (meist — je­den­falls an­fangs) freund­li­chen Da­men und Her­ren der Steu­er­fahn­dung nicht mit­ten in der Nacht, aber um sie­ben Uhr mor­gens geht es los!

Dann ste­hen schon mal zehn bis fünf­zehn Per­so­nen im Wohn­zim­mer und/oder im Büro und prä­sen­tie­ren ei­nen rich­ter­li­chen Durch­su­chungs­be­schluss. Die Woh­nung, die Ge­schäfts­räume, die Per­son des Ver­däch­ti­gen (die be­rühm­ten Ho­sen­ta­schen nicht zu ver­ges­sen), alle Ge­gen­stände in sei­nem Be­sitz wer­den ge­nau­es­tens un­ter die Lupe ge­nom­men. Und zwar so ex­akt, dass ver­lo­ren Ge­glaub­tes von den Fahn­dern wie­der ge­fun­den wird (Pra­xis­fall: ver­schwun­de­ner Tresorschlüssel).

Ein weit ver­brei­te­ter Irr­tum ist, dass sol­che Maß­nah­men spon­tan er­fol­gen ...

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