Game-Modding & Unlock All

13. Dezember 2015

Es gibt sie wie Sand am Meer. Facebook-Nutzer, die behaupten, sie könnten Eure Spiele verbessern. Gegen Bares – versteht sich. Ob das wirklich funktioniert? Wollten wir nicht testen. Einerseits wegen dem Verlustrisiko am schnöden Mammon, andererseits der mühsam aufgebauten Spielebibliothek bei PSN und Xbox Live.

In einer mittlerweile unüberschaubaren Anzahl an Facebook-Gruppen, die sich in aller Regel irgendetwas mit „Modding“ oder „Unlock-Service“ nennen, tummeln sich etliche Tausend Mitglieder um ihre Spiele und Konsolen untereinander zu „modden“. Auch in fachfremden Gruppen und Foren findet man enstprechende Anfragen.

Was steckt dahinter?

Zunächst ist der Begriff unbestimmt. Modding kann jede Modifizierung einer Konsole, eines Spiels oder sonstigen Codes sein. Hier ist nicht vom Konsolen-Modding die Rede, bei dem man das System selbst für Homebrew oder anderen Code öffnet. Auch die Modifizierung des gesamten Spielcodes wie man es vom PC her kennt ist nicht gemeint. Modding bezieht sich in diesem Fall auf einen simplen Spiel-Hack: Es wird der vom Nutzer zur Verfügung gestellte Accountname und dessen Passwort genommen und mittels eines vorgefertigten kleinen Programms (Modding-Tool) versucht in den serverseitigen Spieleraccount einzubrechen und dort die Daten des fraglichen Spiels zu verändern. Da die Server relativ zugänglich sind, sollte zumindest der Zugriff auf das Spielerkonto durchaus möglich sein. Inwiefern dort Daten verändert werden können, ist fraglich. Es gibt zwar Nutzer, die vom Erfolg des Moddings überzeugt sein wollen. Es gibt aber ebensoviele, die davon berichten, dass die ganze Geschichte reine Bauernfängerei sei. Gesicherte Erkenntnisse erlangt man wohl nur durch den Realakt.

Wer macht sowas?

Die Nutzer, die solche Dienste anpreisen sind in der Regel männlich, jugendlich und haben eingängige Facebook-Nutzernamen ...

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