Nach Doping schuldet Boxer Schadensersatz

In die Schadensersatzbemessung führte am 10. Dezember 2015 World of Boxing LLC v. King ein, nachdem ein gedopter Profi-Boxer vom Kampf ausgesperrt wurde und deshalb der Kampfveranstalter Schaden, Damages, erlitt. Der Boxer bestritt zunächst, dass sein Doping überhaupt zur Absage berechtigte, doch entschied in New York City das Bundesberufungs­gericht des zweiten Bezirks der USA gleich gegen ihn. Zwar stammt das Dopingverbot von einer dritten Organisation, doch hatte der Kampfvertrag den Boxer ihren Regeln unterworfen. Das war wirksam.

Das Doping als absagenauslösender Verstoß bedeutet demnach eine Vertrags­verletzung, Breach of Contract. Der Boxer ging in der Revision daher auch gegen die Schadensersatzhöhe von $990.811,19 vor, indem er die Bemessung rügte ...

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