Ebay- gewerblich oder privat?

Die Einordnung der eBay-Verkaufstätigkeit in gewerblich oder privat ist von enormer rechtlicher Bedeutung.

Während die Abgrenzung unter Umständen schwierig sein kann, sind die sich aus der Gewerblichkeit ergebenden Folgen eindeutig. Viele vermeintliche Händler gehen jedoch irrtümlicherweise davon aus, dass sie auf eBay lediglich privat tätig sind und begehen deshalb vermeidbare Fehler bei der Gestaltung ihrer Angebote.

1. Pflichten des gewerblichen Verkäufers

Der gewerbliche Verkäufer hat jede Menge Hinweis- und Informationspflichten zu erfüllen.

Hier ein Überblick (nicht abschließend):

  • Impressum: Der gewerbliche Händler muss eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Anbieterkennzeichnung vorhalten.
  • Widerrufsbelehrung: Der gewerbliche Händler muss über ein bestehendes Widerrufsrecht ordnungsgemäß belehren.
  • Gewährleistungsrechte: Der gewerbliche Händler muss auf bestehende Gewährleistungsrechte, am einfachsten in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen, ordnungsgemäß hinweisen.
  • Technische Schritte, die zum Vertragsschluss führen: Der gewerbliche Händler muss auch hieraus und am besten in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen hinweisen.

Tut er das nicht, droht eine Abmahnung und das ganz im Gegensatz zum privat handelnden Verkäufer.

Denn dieser

  • darf die Gewährleistung komplett ausschließen,
  • darf nicht wegen einer Verletzung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften abgemahnt werden,
  • muss nicht das Versandrisiko tragen.

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