Nun liegen die Urteilsgründe zum Urteil über die fiktive Kaskoschadensabrechung vom 11.11.2015 – IV ZR 426/14 – vor.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

hier nun können wir Euch das BGH-Urteil des IV. Zivilsenates zur fiktiven Abrechnung eines Kaskoschadens in voller Länge vorstellen. Die Pressemitteilung hatten wir ja bereits am 12.11.2015 veröffentlicht. Von der Versicherungswirtschaft wurde das Urteil als Erfolg gewertet, während es tatsächlich eine Niederlage war. Der BGH hat nämlich die Rechte des Kasko-Geschädigten gestärkt. Lest aber selbst und gebt Eure Kommentare ab.

Viele Grüße und noch einen schönen Abend Willi Wacker

BUNDESGERICHTSHOF

IM NAMEN DES VOLKES

URTEIL

IV ZR 426/14 Verkündet am: 11. November 2015

In dem Rechtsstreit

BGH, Urteil vom 11. November 2015 – IV ZR 426/14 – LG Berlin . AG Berlin-Mitte

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Vorsitzende Richterin Mayen, die Richterin Harsdorf-Gebhardt, die Richter Dr. Karczewski, Lehmann und die Richterin Dr. Brockmöller auf die mündliche Verhandlung vom 11. November 2015

für Recht erkannt:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil der Zivilkammer 44 des Landgerichts Berlin vom 15. Oktober 2014 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Von Rechts wegen

Tatbestand:

Der Kläger verlangt Versicherungsleistungen nach einem Verkehrsunfall, bei dem sein bei der Beklagten vollkaskoversicherter Mercedes beschädigt wurde. Die Einstandspflicht der Beklagten steht dem Grunde nach außer Streit. Das Fahrzeug wurde bisher nicht repariert.

In Ziffer A.2.7 ...

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