Food-Bilder: Vorsicht, Urheberrecht!

von Martin Steiger

Food-Bilder – manchmal auch als «Food Porn» oder «Foodies» bezeichnet – erfreuen sich grosser Beliebtheit. Aber nicht alle fotografieren ihr eigenes Essen und Trinken, sondern verwenden beispielsweise Bilder, die sie über Google Images und andere Bilder-Suchmaschinen gefunden haben.

Auch Food-Bilder können urheberrechtlich geschützt sein. Wer solche Bilder veröffentlicht, ohne dazu berechtigt zu sein, muss deshalb mit kostenpflichtigen Abmahnungen rechnen.

Beispiel: Abmahnungen von StockFood

Solche Abmahnungen verschickt unter anderem StockFood, nach eigenen Angaben «der weltweit führende Food-Spezialist unter den Bildagenturen». Mit gutem Grund: Fotografen lassen ihre Bilder nur durch StockFood vermarkten, wenn sie davon ausgehen können, dass StockFood ihre Rechte als Urheber verteidigt. In der Schweiz lässt sich StockFood durch die Anwaltskollegen von Meili | Pfortmüller vertreten.

Die Schadenersatzforderungen werden nach Lizenzanalogie und aufgrund der regulären Preise von StockFood berechnet. So kann ein Bild, das «Frühlingsrollen mit Soja-Chili-Dip» zeigt, 375 Franken netto kosten, wenn man von einer einjährigen Nutzung auf einer Homepage ausgeht (Screenshot) ...

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  • Voll leckerer Schnappschuss

    zeit.de - 84 Leser - In schicken Restaurants und hippen Küchen gehört das Smartphone zum Essen wie Messer und Gabel. Das "Foodie" zeigt allen Freunden, was auf den Tisch kommt

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