AG Münster: Schadensersatz-Höhe bei außerordentlicher Kündigung eines Mobilfunk-Vertrag

Wird ein Mobilfunkvertrag außerordentlich gekündigt, so kann das Telekommunikations-Unternehmenso nicht sämtliche Entgelte ersetzt verlangen, sondern muss sich mindestens 50% als ersparte Aufwendungen anrechnen lassen (AG Münster, Urt. v. 30.10.2015 - Az.: 48 C 2904/15).

Das klägerische Telekommunikations-Unternehmen verlangte vom Beklagten Schadensersatz. Die Firma hatte ursprünglich mit dem Beklagten einen Mobilfunk-Vertrag abgeschlossen, diesen jedoch während der Laufzeit außerordentlich gekündigt, da die Rechnungen nicht beglichen worden waren.

Die Klägerin verlangte nun die ausstehenden Monatsraten ...

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