Update: Himbeer-Vanille-Abenteuer vor dem Bundesgerichtshof

von Hans-Chr. Gräfe

07.12.2015 E-Commerce Von: Hans-Christian Gräfe

Update: Himbeer-Vanille-Abenteuer vor dem Bundesgerichtshof Die Etikettierung eines Lebensmittels, durch die der Eindruck erweckt wird, das eine tatsächlich nicht enthaltene Zutat in dem Lebensmittel vorhanden ist, kann Verbraucher irreführen, selbst wenn das Verzeichnis der Zutaten richtig und vollständig ist (BGH, Urt. v. 2.12.2015 - I ZR 45/13). Sachverhalt

Umstritten war die Verpackung einer Teemischung des Anbieters Teekanne. Darauf waren der Hase Felix sowie Himbeeren und Vanilleblüten abgebildet. Die Teemischung enthielt aber weder Vanille noch Himbeeren. Zu einer ausführlichen Sachverhaltsdarstellung lesen Sie bitte hier weiter. Wir hatten ausführlich berichtet.

Entscheidung des BGH

Das Publikum könne durch die hervorgehobenen Angaben "HIMBEER-VANILLE- ABENTEUER" und die Abbildungen von Vanilleblüten und Himbeeren annehmen, in dem Tee seien Bestandteile oder Aromen von Vanille und Himbeeren enthalten – so der BGH. Wenn Verbraucher sich bei ihrer Kaufentscheidung nach der Zusammensetzung des Erzeugnisses richten würden, dann würden sie zwar auch das Zutatenverzeichnis lesen ...

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