Medizinischer Hintergrund: Der hypoxische Hirnschaden

Ein hypoxischer Hirnschaden kann gerade bei Kindern dramatische Folgen haben

Hypoxischer Hirnschaden: Untergang von Nervenzellen durch Sauerstoffmangel

Wir möchten in diesem Beitrag zu medizinischen Hintergründen schwerwiegender Erkrankungen auf eine schwerwiegende Hirnschädigung aufmerksam machen: der hypoxische Hirnschaden. Ein hypoxischer Hirnschaden entsteht durch Sauerstoffmangel im Hirngewebe. Nervenzellen (Neuronen) leisten viel; sie benötigen für ihren Stoffwechsel große Mengen Sauerstoffs. Eine Sauerstoffmangelsituation trifft Nervenzellen daher empfindlich. Bereits nach kürzester Zeit gehen Nervenzellen zugrunde. Der entstehende Schaden ist daher umso größer, je länger der Sauerstoffmangel anhält. Es kommt also auf die Zeit an. Das bedeutet, dass eine schnelle und richtige Reaktion auf eine solche Situation erforderlich ist.

Situationen, in denen ein hypoxischer Hirnschaden entstehen kann

Hypoxische Hirnschäden können infolge aller medizinischer Notfälle entstehen, die eine hinreichende Sauerstoffsättigung im Blut, die Blutzirkulation insgesamt oder die Blutversorgung speziell im Gehirn bedingen. Denkbar sind insbesondere folgende Konstellationen:

  • frühkindliche Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel während der Schwangerschaft, der Geburt oder im Kleinkindalter,
  • Wiederbelebung nach einem Herzinfarkt,
  • Wiederbelebung nach einem Ertrinkungsunfall,
  • Schlaganfall (Apoplex) und Hirnblutung,
  • Narkosezwischenfall,
  • Verkehrsunfall,
  • Erstickungsunfall,
  • Suizidversuche,
  • Fremdschädigung durch Körperverletzungen ...
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