Zurückdrängung der Inhaberaktie

von Philippe Rollin

Aktiengesellschaften können ihre Aktien entweder als auf den Namen oder auf den Inhaber lautende Aktien ausgestalten (§ 10 Abs. 1 AktG). Über Namensaktionäre führt die AG ein Verzeichnis, das Aktienregister (§ 67 AktG). Das Aktienregister ist – anders als GmbH-Gesellschafterliste oder Handelsregister – nicht öffentlich zugänglich, gibt der AG aber gewisse Informationen über ihren Aktionärskreis. Bei Inhaberaktien sieht das anders aus: Sie ermöglichen anonyme Aktienübertragungen, von denen die AG nichts erfährt – zumindest bis zur nächsten Hauptversammlung, bei der der Aktionär erscheint, oder bis zur nächsten Dividendenzahlung.

Diese Anonymität ist dem Gesetzgeber ein Dorn im Auge, da er Geldwäsche fürchtet ...

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