Keine Geschenke zu Weihnachten

Die ersten Türen des Adventskalenders sind geöffnet und „Last Christmas“ lief das erste Mal im Radio. Endlich beginnt die Weihnachts­stimmung sich auszubreiten. Zur besinnlichen und freudigen Zeit im Jahr möchte jeder seinen Liebsten etwas schenken, um ihnen eine Freude zu bereiten. Denn keine Geschenke zu Weihnachten übergeben zu können ist eine Horror­vorstellung. Mit genau diesem beklemmenden Gefühl sehen sich überschuldete Menschen jedes Jahr konfrontiert.

Ratenzahlung oder Kredit ist besser als keine Geschenke zu Weihnachten

Gerade zur Weihnachtszeit werben Unternehmen mit günstigen Finanzierungen zum Beispiel für Elektro­geräte als Weihnachts­geschenk. Aber auch anlässlich des Weihnachts­fests besonders günstige Kredit­angebote locken den ein oder anderen in die Schuldenfalle. Man lässt sich von der euphorischen Stimmung zu Weihnachten mitreißen und kauft Geschenke, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Das Argument ist meistens: „Das macht man ja nur einmal im Jahr, das ist etwas Besonderes“. Dabei wird oft verdrängt, dass bei geringem Einkommen bereits einmalige Überziehung von Konten oder ein unnötiger Kredit die Finanzen langfristig stören kann. Die Schuldenspirale nimmt ihren Lauf bis zu dem Punkt, an dem die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die Ausgaben zu decken. Und für bereits überschuldete Menschen bedeutet dies, dass eine Entschuldung umso schwieriger und langwieriger wird.

Zwar kann jeder nachvollziehen, dass der Wunsch, seiner Familie und seinen Freunden eine große Freude zu bereiten stark ist. Trotzdem darf man die Augen nicht vor der Realität verschließen ...

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