Fünf Regeln, die Arbeitnehmer bei der Privatnutzung des Internets beachten müssen

Die unberechtigte Privatnutzung des Internets wird von Arbeitgebern zunehmend als hervorragender Kündigungsgrund erkannt. Insbesondere wenn diese während der Arbeitszeit erfolgt, steht immer noch ein Arbeitszeitbetrug im Raum. Der Nachweis ist über entsprechende Protokolle relativ einfach.

Privatnutzung des Internets nur bei ausdrücklicher Gestattung

Nur wenn die Privatnutzung des Internets ausdrücklich gestattet ist, sind Arbeitnehmer auf der sicheren Seite. Duldet der Arbeitgeber die private Nutzung lediglich, ist die Nutzung gefährlich. Das gilt insbesondere dann, wenn die Privatnutzung im Arbeitsvertrag ausdrücklich verboten ist. Hier muss der Arbeitnehmer die Duldung der abweichenden Handhabung nämlich im Falle einer Kündigung beweisen. Die in solchen Fällen aufzurufenden Arbeitskollegen, wollen sich dann als Zeugen vor Gericht regelmäßig nicht mehr an die Handhabung erinnern, da sie ihrerseits Angst vor Sanktionen haben.

Private Nutzung des Internets nur während der Pausen

Auch wenn der Arbeitgeber die Privatnutzung gestattet oder zumindest duldet, sollte diese nur innerhalb der Arbeitspausen erfolgen. Arbeitnehmer, die während der Arbeitszeit privat im Internet surfen, arbeiten nicht. Das Verhalten stellt daher regelmäßig einen Arbeitszeitbetrug dar, der zur fristlosen Kündigung sogar ohne Abmahnung berechtigt. Mindestens aber fällt man dem Chef und den Kollegen unangenehm auf, so dass der Ruf innerhalb des Unternehmens leidet.

Privatnutzung auf unbedingt notwendige Fälle beschränken

Auch bei gestatteter privater Nutzung des Internets, sollte man von der Erlaubnis nicht übermäßigen Gebrauch machen. Wer während der Arbeitszeit privat bei Facebook unterwegs ist, hinterlässt beim Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten regelmäßig einen schlechten Eindruck ...

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